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Final Fantasy XVI: Fünf Dinge, die wir schon wissen

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Im September 2020 staunten wir nicht schlecht, als Final Fantasy XVI (kurz: FF16) endlich vorgestellt wurde – in einem spektakulären Trailer während des PlayStation Showcase. Etwa einen Monat später lieferte uns auch die offizielle Webseite des Spiels Einblicke in das Setting und die Charaktere.

Final Fantasy XVI: Fünf Dinge, die wir schon wissen

Dann wurde es ruhig um den neuesten Teil der Final Fantasy-Hauptreihe. Einen leisen Hoffnungsschimmer bot uns der Producer Naoki Yoshida während bei der Tokyo Game Show 2021, als er verkündete, dass die Entwicklung bereits weit fortgeschritten sei. Hoffen wir also auf baldige Neuigkeiten!

Um für diese gewappnet zu sein, fassen wir für euch die wichtigsten bekannten Infos zusammen. 

FF16 wird zunächst exklusiv für PS5 entwickelt

Wir kennen zwar das Release-Datum noch nicht, wissen aber, dass FF16 anfangs exklusiv für PlayStation 5 erscheint. Das bedeutet, dass das RPG vollen Gebrauch der starken Hardware-Power der neuesten Gaming-Generation machen wird und wir uns entsprechend auf einen technisch prächtigen Blockbuster freuen dürfen.

Die Entwickler von FF16 sind übrigens keine Unbekannten. Verantwortlich ist die „Creative Business Unit III“ von Square Enix, die für den sehr erfolgreichen Relaunch und die Weiterentwicklung von Final Fantasy XIV verantwortlich ist. Als Producer hat dabei Naoki Yoshida den Hut auf, während auf dem Regiestuhl Hiroshi Takai Platz nahm – beides Veteranen in der Historie von Square Enix.

Beschwörungen werden abermals wichtig

Kein Final Fantasy kommt ohne die Beschwörung von beeindruckenden Kreaturen aus. In der deutschen Lokalisation von FF16 heißen sie bisher „Esper“ – ob sich dieser Name auch langfristig gegen die englische Bezeichnung „Eikon“ durchsetzt, wird sich zeigen.

Esper sind mächtige und tödliche Wesen, die in Domini ruhen. Ein Dominus ist eine Person, die in der Lage ist, eines dieser gewaltigen Geschöpfe zu rufen. In manchen Reichen werden Domini wie Könige geehrt, während andere Nationen sie fürchten und für Kriege missbrauchen.

Die Welt heißt Valisthea und beherbergt Kristalle

In Valisthea erstrecken sich riesige Berge aus glitzerndem Kristall, sogenannte Mutterkristalle. Durch sie strömt mit Äther eine Energie, die es den Menschen in umliegenden Reichen erlaubt, Magie zu wirken. Entsprechend waren die Regionen rund um die Mutterkristalle lange Zeit hart umkämpft, was letztendlich in einem friedlichen, aber fragilen Machtgefüge endete. Dieses wird durch die Ausbreitung einer Krankheit, der Fäule, noch weiter bedroht.

Sechs Reiche Valistheas kennen wir bereits. Unsere Protagonisten stammen aus dem westlichen Großherzogtum Rosaria, das seinen Äther aus einem Mutterkristall auf einer vulkanischen Insel bezieht. Die Adelsfamilie von Rosaria ist mit Phönix gesegnet, der Esper des Feuers. Sobald sein Dominus die Volljährigkeit erreicht, besteigt dieser den Thron des Erzherzogs.

Mehr über die anderen Reiche erfahrt ihr auf der offiziellen Webseite von FF16.

Drei Hauptcharaktere kennen sich seit ihrer Kindheit

Drei Protagonisten konnten wir sowohl im Trailer als auch auf der FF16-Webseite näher kennenlernen.

Einer von ihnen ist Clive Rosfield, den wir im Trailer in seiner jüngeren und älteren Erscheinung sahen. Ja, FF16 wird voraussichtlich einen längeren Zeitraum im Leben der Charaktere begleiten.

Clive sollte als erstgeborener Sohn des rosarianischen Erzherzogs die Macht des Phönix erben, doch dessen Flammen wählten stattdessen seinen jüngeren Bruder Joshua. So widmete er sich erfolgreich dem Schwertkampf, um Joshua mit seinem Leben zu schützen. Als die mysteriöse Esper Ifrit für eine Katastrophe in seinem Leben sorgt, begibt er sich auf einen dunklen Pfad der Rache.

Für seinen Mut und seine Stärke wird Clive von seinem Bruder Joshua bewundert. Der junge Dominus ist großherzig und bezeichnet sich selbst als den gebrechlichen Bücherwurm der Familie, der Phönix nie hätte erben sollen. 

Den Brüdern steht Jill Warrick als zuverlässige und bescheidene Freundin zur Seite. Sie stammt zwar aus den Nördlichen Gebieten, wurde aber als Mündel von den Rosfields großgezogen. 

Das Kampfsystem wird actionreich

Der Trailer ließ es erahnen, Yoshida bestätigte es im Februar: FF16 setzt die Tradition der letzten Spiele wie Final Fantasy XV und Final Fantasy VII Remake fort und bietet ein eher actionorientiertes Kampfsystem. Da ist es nicht verwunderlich, dass Ryota Suzuki zum Gameplay-Team gehört, der vorher maßgeblich am Design der wuchtigen Gefechte in Dragon’s Dogma und Devil May Cry 5 beteiligt war.

So wie wir die Reihe kennen, wird sich die Action mit taktischen RPG-Elementen mischen, sodass Fans der Serie sicher kein neues Soulslike befürchten müssen. Yoshida selbst gab sogar Entwarnung: Für diejenigen, die mit Actionspielen nicht viel anfangen können, wird es einen Modus geben, in dem sie sich ganz auf die Story fokussieren können.

Für uns hört sich das sehr vielversprechend an. Was ist eure Meinung zu den bisherigen Informationen? Tauscht euch dazu gerne im Kommentarbereich aus!

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